Was bedeutet Studieren neben dem Beruf?

Studium plus Arbeit ist schwierig, aber nicht unmöglich. Oft zahlt sich die Anstrengung aus.

Berufsbegleitend zu studieren bedeutet, zwei zeitraubende Tätigkeiten miteinander zu kombinieren. Österreichische Fachhochschulabsolventen gaben in einer Studie aus dem Jahr 2012 an, 60 Stunden pro Woche für Arbeit und Studium aufzuwenden. Ein Fünftel schuftete sogar 70 Stunden und mehr. Die Zahlen passen gut zu den Erhebungen über den Zeitbedarf eines Vollzeitstudiums. Nach einer Umfrage der Uni Konstanz widmet sich der deutsche Durchschnittsstudent an 32 Stunden in der Woche seinem Studium (Studierendensurvey 2014). Das bedeutet: Ein Studium neben dem Beruf stellt hohe Anforderungen an Motivation, Disziplin, Organisationstalent, Fleiß und Willen. Verlässliche Statistiken sind rar. Nach Angaben des Onlineportals studieren-berufsbegleitend.de stellten sich Jahr 2012 immerhin 133.000 Frauen und Männer der Herausforderung, eine Vollzeittätigkeit und ein Studium unter einen Hut zu bringen. Zwar ist es sehr anstrengend, berufsbegleitend zu studieren. Das Modell hat aber auch einige Vorteile.

Pluspunkte Zähigkeit, Willen und Organisationstalent

Absolventen punkten mit ihrem berufsbegleitend erworbenen Abschluss in Bewerbungen. Arbeitgeber sind davon sehr angetan. Denn der Kandidat oder die Kandidatin dokumentiert Zähigkeit, Entschlossenheit, Organisationstalent und viele weitere Kompetenzen, die Arbeitgeber schätzen. Zahlreiche Umfragen stützen diesen Punkt.

Meist wird das gewählte Fach einen Bezug zur aktuellen Berufstätigkeit aufweisen. Studierende können dann Studieninhalte direkt in der Praxis erproben und Anliegen und Herausforderungen aus dem Beruf ins Studium einbringen. Gerade an der SRH Hochschule Heidelberg eröffnet die moderne Didaktik nach dem CORE-Modell dafür viele Möglichkeiten. Mit anderen Worten: Berufstätige holen aus ihrem Studium das Maximum an Kompetenzerwerb heraus.

Maximaler Gewinn

Hochschulen wie die SRH Hochschule Heidelberg haben Studiengänge inzwischen so flexibel organisiert, Präsenzveranstaltungen auf den Abend und die Wochenenden gelegt, die Anerkennung berufspraktischer Kompetenzen großzügig geregelt und hochwertige Studiendokumente für Selbst- und E-Learning-Phasen geschaffen, dass das berufsbegleitende Studium nicht länger dauern muss als ein Vollzeitstudium. Das ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Denn die Abbruchquoten in Fernstudiengängen sind u.a. auch deshalb hoch, je nach Anbieter zwischen 30 und 70 Prozent, weil die Motivation über die lange Strecke von fünf bis sechs Jahren häufig leidet.

Dennoch gilt es Durststrecken zu durchstehen. Unterstützung ist wichtig. Wenn Familie, Freunde und vielleicht sogar der aktuelle Arbeitgeber die Studienwahl unterstützen, dann lassen sich Schwierigkeiten leichter überwinden. Einzelkämpfer dagegen habe es schwer.

Ein wenig Erleichterung schaffen die Bildungsurlaubs- und Bildungszeitgesetze. Immerhin 13 von 16 Bundesländern haben inzwischen (2015) für Arbeitnehmer die Möglichkeit geschaffen, fünf Tage Extra-Urlaub zu nehmen, wenn er für Weiterbildungen eingesetzt wird. Studierende an der SRH Hochschule Heidelberg profitieren davon. Kleines Bonbon: Das Finanzamt akzeptiert die Weiterbildungskosten in vollem Umfang als steuermindernd. Bei Gutverdienern kann das die Hälfte der Studiengebühren ausmachen.

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